Kooperationen mit Fraunhofer-Gesellschaft

Secure eID Lab Berlin (FOKUS)
Das Thema der elektronischen Identität, kurz eIdentity oder eID, das über das Medium Internet in modernen Wissens- und Informationsgesellschaften zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist eine der großen Herausforderungen und Zukunftschancen der IT-, ITK- und Hochsicherheitstechnologie. Der Aufbau eines zukunftsfähigen eIdentity- und Access-Managements ist vor dem Hintergrund wachsender Gefährdungen und Risiken im Netz eine drängende Aufgabe, der sich die Politik und die öffentlichen Verwaltungen ebenso zu stellen haben wie alle in digitale Geschäftsprozesse eingebundenen Unternehmen.

Professor Radu Popescu-Zeletin, Direktor des Fraunhofer-Instituts FOKUS (li.), und Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei GmbH, eröffneten am 15.4.2008 gemeinsam das neue Secure eIdentity-Labor in Berlin
In dem gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme - FOKUS gegründeten Secure eIdentity Lab Berlin will die Bundesdruckerei neue Anwendungsszenarien und Verfahren für ein innovatives, benutzerzentriertes eIdentity-Management entwickeln. Dabei werden nationale Projekte, wie die Einführung des neuen Personalausweises in Deutschland, ebenso berücksichtigt wie zahlreiche europäische Initiativen zur Steigerung der digitalen Transaktionssicherheit.
Der Ansatz, hoheitliche Identitätsdokumente, neue Verfahren der qualifizierten elektronischen Signatur und verlässliche ITK-Strukturen in sichere elektronische Kommunikations- und eBusiness-Prozesse einzubinden, eröffnet den Spezialisten von Fraunhofer FOKUS und Bundesdruckerei ein breites Themen- und Ideenspektrum für zukunftsorientierte eIdentity-Lösungen.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, innovative Infrastrukturen aufzubauen, die exemplarisch die Integration von digitalen Identitäten in medienbruchfreie Prozesse bei einem größtmöglichen Schutz der Privatsphäre demonstrieren. Dabei sollen die ausgewählten Prozesse digitaler Identitäten, die nicht nur den Menschen, sondern auch Fragen des geistigen Eigentums, des Marken- oder Technologieschutzes fokussieren, in konkreten Anwendungsszenarien über deren gesamten Lebenszyklus abgebildet werden.

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